Der Wochentipp Fremde Heimat Wien

Porträts von ZuwanderInnen

Neue Heimat Wien
Wien war immer schon eine Einwandererstadt – und wird es immer bleiben. Auch wenn lächerliche Politiker uns gern vom Gegenteil überzeugen möchten. Eine Foto-Ausstellung in der Galerie auf der Pawlatsche zeigt Anhand von Porträts, welch kulturellen und geistigen Reichtum die ZuwanderInnen in die Stadt bringen.

Das Foto-Projekt entstand aus einer Auftragsarbeit heraus, in der tschechische und slowakische MalerInnen für die Ausstellung „Integration in der Emigration 40 Jahre Rückblick 1968 – 2008“ porträtieren wurden. Seither wurde und wird die Serie von Gero Fischer, Slawistik-Professor und Fotograf, ständig um Porträts verschiedener Persönlichkeiten erweitert. Zu sehen sind etwa die Prinzipalin des Theater Brett Nika Brettschneiderová, die Malerin Sasa Makarová, die aus Polen stammende Journalistin Magdalena Zelasko (Foto), die Literatin Elisabeth Mnatsakanjan und die aus Leningrad stammende Schrifstellerin Julia Rabinowich.

Die Bilder sind eine direkte Antwort auf die herrschende und immer wieder politisch ausgenutzte latente Xenophobie und das politisch lancierte Vorurteil, Wien sei keine Einwandererstadt. Ganz im Gegenteil, immer schon gewesen und ohne ZuwanderInnen undenkbar. Diese Ausstellung ist eine Hommage an sie.

Eine schöne Woche wünscht
Eure StadtSpionin

Galerie auf der Pawlatsche, c/o Institut für Slawistik, Altes AKH, Spitalgasse 2-4/Hof 3,
1090 Wien.
Bis 17. Juli Mo - Fr 8:00 bis 19:00 Uhr. Eintritt frei. [ Web ]

die stadtspionin