Buchtipps


5 Tipps von Margit Fischer

First Lady & Vorsitzende des Österr. Frauenrates

Margit Fischer Buchtipps Die StadtSpioninMargit Fischer wurde 1943 in Stockholm geboren und kam im Alter von sechs Jahren mit ihren Eltern nach Wien zurück. Sie arbeitete als Stoffdesignerin, legte die
Meisterprüfung für Weberei ab und studierte Kunstgeschichte. Seit 1968 ist die Mutter zweier Kinder mit Bundespräsident Heinz Fischer verheiratet. Seit vielen Jahren ist Margit Fischer ehrenamtlich tätig. Für die StadtSpionin präsentiert sie ihre 5 aktuellen Lieblingsbücher.


Wafaa El Saddik / Die StadtSpionin BuchtippsEl Saddik | Es gibt nur den geraden Weg
Margit Fischer: „Diese Zitate beschreiben die außergewöhnliche Lebensgeschichte von Wafaa El Saddik sowie ihr Buch und ich möchte nur hinzufügen, dass Frau Wafaa El Saddik auch in der persönlichen Begegnung einen wunderbaren Eindruck hinterlässt.“

Verlagsinfo: Als Generaldirektorin des Ägyptischen Museums in Kairo ist Wafaa El Saddik für die größten Kunstschätze des Landes verantwortlich. Was sie in dieser Zeit entdeckt und erlebt, darüber darf sie unter Mubarak nicht reden. Doch als während der Demonstrationen auf dem Tahrir-Platz Kostbarkeiten aus dem Grabschatz des Tutanchamun gestohlen werden, beschließt sie, das Schweigen zu brechen. Schon während des Studiums träumt Wafaa El Saddik davon, eines Tages Ausgrabungen durchzuführen und im Ägyptischen Museum zu arbeiten. Gefördert werden in dieser Zeit bevorzugt Männer, vor allem solche, die dem Regime nahestehen.
Verlag: Kiepenheuer&Witsch

List, Mutterliebe, Buchtipps Die StadtSpionin WienE. List | „Mutterliebe und Geburtenkontrolle“
Margit Fischer: „Die beeindruckende Lebensgeschichte der Margarethe Hilferding-Hönigsberg, die für den Wandel der Wahrnehmung der Frau in Richtung einer emanzipierten, gleichgestellten Partnerin im Leben steht – und das auf den verschiedensten Ebenen: In der Berufsausbildung, in der Ausübung und der Wertschätzung ihrer Leistungen in ihrem Beruf, als Partnerin und Mutter und schließlich während des Faschismus politisch und rassisch als Verfolgte. Eveline List schildert mit viel Einfühlungsvermögen und ohne je sentimental zu werden, den schwierigen Weg der Emanzipation und vor welchen Problemen die Generation unserer Großmütter stand.“
Verlagsinfo: Margarethe Hilferding-Hönigsberg absolvierte als erste Frau in Österreich ein Medizinstudium und nahm ebenfalls als erste Frau an Freuds berühmter Mittwochgesellschaft der Psychoanalytischen Vereinigung teil. Sie entstammte dem assimilierten jüdischen Bildungsbürgertum, trat aber aus der israelitischen Kultusgemeinde aus. Die politisch engagierte Intellektuelle und emanzipierte Frau arbeitete als Ärztin und sozialdemokratische Bezirksrätin in Wien, bevor sie ihre Funktionen im austrofaschistischen Ständestaat verlor. Durch ihre Heirat mit dem Wiener Arzt Rudolf Hilferding, deutscher Finanzminister in der Weimarer Republik war sie auch Zeugin des politischen Geschehens in Deutschland. Nach 1938 wurde sie von den Nationalsozialisten verfolgt, nach Theresienstadt deportiert und in Treblinka ermordet.
Verlag: Mandelbaum


Bodanis, Buchtipp StadtSpionin WienDavid Bodanis | „Passionate Minds“
Margit Fischer: „Nur wenigen Naturwissenschaftlern ist Emilie du Chatelet, eine außergewöhnlich intelligente, radikal denkende, aber verletzbare Frau, ein Begriff. Der Stellenwert von Bildung, das Verantwortungsbewusstsein für den Staat und die gesellschaftlichen Regeln des französischen Hoflebens im 17./18. Jahrhundert bilden den Hintergrund für dieses fesselnde Buch. Zugleich ist es auch ein Blick in das Milieu aus dem Prinz Eugen, dem in Schloss Hof eine große Sonderausstellung gewidmet ist, als junger Mann flüchtete.“
Verlagsinfo: Dangerous Liaisons meets A Beautiful Mind in this thrilling history of the turbulent love affair that fired the Enlightenment's intellectual revolution.
Verlag: Little, Brown Book Group


Dagmar Fenninger, Buchtipp StadtSpionin WienDagmar Fenninger | „Jetzt, wo sie fortgeht
Margit Fischer: „Das Buch gibt Einblick in das Leben von MigrantInnen. Mit welchen Hoffnungen, Erwartungen und Illusionen sie sich auf den Weg machen und wie der neue Alltag sie in vielen Fällen scheitern lässt. Dagmar Fenninger, Sozialarbeiterin in Wiener Neustadt, zeigt einen möglichen, hoffnungsvollen Weg aus dem Dilemma auf.
Verlagsinfo: Migration und Sprachlosigkeit behindern den Versuch zweier junger Erwachsener, Fuß zu fassen und sich zu entwickeln. Die Erwartungen an ihr gemeinsames Leben werden nicht erfüllt, die Zukunft sieht anders aus als geträumt, eine Liebe gelangt an ihr Ende.
Verlag: Bibliothek der Provinz

Gertraude Portisch, Buchtipp StadtSpionin WienG. Portisch | „Zwei weiße Schmetterlinge
Margit Fischer: „Ich bin Gertraude Portisch dankbar, dass sie mit jedem Gedicht und jedem Text mich veranlasst auch mit meinen Beobachtungen, Gedanken und Überlegungen sorgsam umzugehen, diese in meinen Alltag mitzunehmen und auch an meine Umgebung weiterzugeben. „Zwei weiße Schmetterlinge“ strahlt die Ruhe und Abgeklärtheit einer Frau aus, die viel erlebt hat und mit sich im Reinen ist. “
Verlagsinfo: Gertraude Portisch führt uns in den Gedichten und Gedanken an die Kernfragen unseres Lebens heran, an die Fragen nach dem Sinn unserer Existenz. Welche Erkenntnis vermittelt Vergangenes, welche Bedeutung hat Gegenwärtiges, wohin führt uns der Weg? Es ist ein fein gesponnenes Bezugsnetz, in das uns die Autorin stellt und das uns, Zeile um Zeile, immer deutlicher erkennbar wird. Die Autorin protestiert nicht, lehnt sich nicht auf, ihre Texte sind kein Schrei der Empörung. Und doch sind sie es, und viel mehr.
Verlag: Edition Portisch

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