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Buchtipps


5 Tipps von Cornelia Anhaus

Leiterin Werk X-Eldorado

Cornelia AnhausCornelia Anhaus, geb. 1977 in Neukirchen am Großvenediger, Absolventin eines Politikwissenschafts- sowie Journalistik-Studiums, war zuletzt als leitende Dramaturgin bei der ARGEkultur Salzburg sowie als Kuratorin für das „Open Mind Festival“ und das Medienkunstfestival „digital spring“ tätig. Ab 2018 übernimmt sie die kuratorische Leitung und Geschäftsführung des WERK X-Eldorado am Petersplatz.
Für die StadtSpionin präsentiert Cornelia Anhaus ihre fünf Lieblingsbücher.

Didier Eribont Didier Eribonts | "Rückkehr nach Reims"
Cornelia Anhaus: "Hat mich 2017 am meisten beeindruckt. Eine autobiographische Analyse des Arbeitermilieus, aus dem der französische Philosoph stammt, die politisch und soziologisch hervorragend argumentiert, dennoch sehr persönlich verfasst ist und für mich nicht unwesentliche Parallelen zur eigenen Herkunft aus einer Arbeiterfamilie zieht, wenn man die Begriffe Kommunistische Partei mit SPÖ und Front National mit FPÖ ersetzt. Klug, berührend und faszinierend bis zur letzten Seite."
Verlagsinfo: Als sein Vater stirbt, reist Didier Eribon zum ersten Mal nach Jahrzehnten in seine Heimatstadt. Gemeinsam mit seiner Mutter sieht er sich Fotos an – das ist die Ausgangskonstellation dieses Buchs, das autobiografisches Schreiben mit soziologischer Reflexion verknüpft. Eribon realisiert, wie sehr er unter der Homophobie seines Herkunftsmilieus litt und dass es der Habitus einer armen Arbeiterfamilie war, der es ihm schwer machte, in der Pariser Gesellschaft Fuß zu fassen. Darüber hinaus liefert er eine Analyse des sozialen und intellektuellen Lebens seit den fünfziger Jahren und fragt, warum ein Teil der Arbeiterschaft zum Front National übergelaufen ist. Das Buch sorgt seit seinem Erscheinen international für Aufsehen. So widmete Édouard Louis dem Autor seinen Bestseller "Das Ende von Eddy".
Verlag: Suhrkamp

JOhann Hari, Drogen Johann Hari | Drogen. Die Geschichte eines langen Krieges"
Cornelia Anhaus: "Ein Wälzer, der sich wie ein Thriller liest und dabei nur Fakten vermittelt. Jedes Kapitel superspannend, extrem gut recherchiert und aufschlussreich und dabei wie eine literarische Reportage formuliert. Wenn man verstehen möchte wie Rassismus und die Kriminalisierung von Drogen historisch gewachsen sind, wer tatsächlich von der derzeitigen Drogenpolitik profitiert bzw. wie man Drogentote durch die Legalisierung wie in Portugal oder der Schweiz (Heroin) verhindert, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Sollte eine Pflichtlektüre für sämtliche PolitikerInnen sein, und v. a. für jene, die behaupten die Staatssicherheit zu vertreten."
Verlagsinfo: Der Krieg gegen die Drogen gilt inzwischen als gescheitert, der Handel mit Drogen ist ein blühendes Geschäft, alle Maßnahmen gegen den Konsum sind weitgehend erfolglos. Woran liegt das? Der britische Journalist Johann Hari begibt sich auf eine einzigartige Reise – von Brooklyn über Mexiko bis nach Deutschland – und erzählt die Geschichten derjenigen, deren Leben vom immerwährenden Kampf gegen Drogen geprägt ist: von Dealern, Süchtigen, Kartellmitgliedern, den Verlierern und Profiteuren. Mit seiner grandiosen literarischen Reportage schreibt Hari sowohl eine Geschichte des Krieges gegen Drogen als auch ein mitreißendes und streitbares Plädoyer zum Umdenken.
Verlag: S. Fischer


Marlen Haushofer „Die Wand“  Marlen Haushofer |  „Die Wand“
Cornelia Anhaus: " Die Geschichte dieser „Robinsonade“ hat mich derart gefesselt, dass ich das Buch mehr oder weniger in einem durch ausgelesen hab. Für mich eine Erzählung, die vielfältigste Interpretationen und Assoziationen zulässt; vom feministischen Ausbruch zur Selbstfindung über das Gefangensein des Ich bis zur Metapher über die kaputte Mensch-Mensch- oder Mensch-Natur-Beziehung. Ein absolutes Lieblingsbuch, weshalb ich mir die Verfilmung mit Martina Geddeck auch nie angeschaut habe – dieses Kopfkino, das kann kein Film jemals toppen." 
Verlagsinfo: Eine Frau will mit ihrer Kusine und deren Mann ein paar Tage in einem Jagdhaus in den Bergen verbringen. Nach der Ankunft unternimmt das Paar noch einen Gang ins nächste Dorf und kehrt nicht mehr zurück. Am nächsten Morgen stößt die Frau auf eine unüberwindbare Wand, hinter der Totenstarre herrscht. Abgeschlossen von der übrigen Welt, richtet sie sich inmitten ihres engumgrenzten Stücks Natur und umgeben von einigen zugelaufenen Tieren aufs Überleben ein.
Verlag: Ullstein


Jutta Ditfurth „Ulrike Meinhof. Die Biographie.“  Jutta Ditfurth | „Ulrike Meinhof. Die Biographie"
Cornelia Anhaus: "Ein Buch wie ein Biopic. Die von mir sehr geschätzte Jutta Ditfurth erweist sich wie Hari als großartige Erzählerin eines realen Sachverhalts, in diesem Fall dem Leben der Journalistin und des RAF-Gründungsmitglied Ulrike Meinhof. Die sechs Jahre Recherche der Autorin und Publizistin triefen aus den knapp 500 Seiten nur so heraus, wodurch völlig neue Aspekte, Fragen und Hintergrundinformationen vermittelt werden, die man so weder zur RAF noch zur Meinhof kannte."
Verlagsinfo:Die Publizistin Jutta Ditfurth stieß in ihrer sechsjährigen Recherche auf bisher unbekannte Quellen zu Ulrike Meinhof. Sie kann völlig neue Zusammenhänge in der Lebensgeschichte der RAF-Gründerin aufzeigen. In dieser ersten umfassenden Biografie spiegeln sich auch die Nachkriegsgeschichte der Bundesrepublik und das politisch rebellische Klima der sechziger und siebziger Jahre wider.
Verlag: Ullstein


Stefanie Sargnagel „Binge Living“ Stefanie Sargnagel: | „Binge Living“
Cornelia Anhaus: "Perfekt fürs U-Bahn fahren, auch um in ein Gespräch verwickelt zu werden, wenn man mies drauf ist, um sich verstanden zu fühlen oder wenn man gut drauf ist, um sich noch besser zu fühlen; für Leute, die gerne lachen, auch allein mit sich selbst. Die Empfehlung gilt evtl. auch für „Statusmeldungen“, aber das hab ich noch nicht gelesen und „Fitness“ lass ich generell eher aus." 
Verlagsinfo: Stefanie Sargnagel: "Ich wünschte, mein Buch würde so voll den Kultstatus erreichen und dann entwickelt sich im Laufe der Jahrzehnte die Tradition eines „Sargnagel Days“ wie bei Ulysses. Das wird dann zelebriert, indem alle den ganzen Tag Dosenbier rauchen und Kette trinken, sich in die abgefuckteste Gegend ihrer Stadt setzen und stumm die Unterschicht beobachten und dann wen ganz Grindigen aufreißen und fürchterlichen Sex haben oder alternativ zwei McDonalds-Menüs verspeisen."
Verlag: Redelsteiner Dahimène


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